DAX25.717 Pkt.▲ +1,24 %
Nasdaq26.416 Pkt.▲ +1,68 %
Gold4.394,30 USD/oz▲ +0,15 %
Bitcoin76.513,00 USD▲ +0,97 %
EUR/USD1,15▲ +0,00 %
SAP188,00 EUR▲ +0,77 %
Siemens266,60 EUR▲ +2,34 %
Allianz451,10 EUR▲ +0,42 %
Apple337,20 USD▲ +1,44 %
Microsoft496,18 USD▲ +1,20 %
Alphabet346,57 USD▲ +1,08 %
Meta676,53 USD▲ +0,48 %
Nvidia219,71 USD▲ +2,72 %
DAX25.717 Pkt.▲ +1,24 %
Nasdaq26.416 Pkt.▲ +1,68 %
Gold4.394,30 USD/oz▲ +0,15 %
Bitcoin76.513,00 USD▲ +0,97 %
EUR/USD1,15▲ +0,00 %
SAP188,00 EUR▲ +0,77 %
Siemens266,60 EUR▲ +2,34 %
Allianz451,10 EUR▲ +0,42 %
Apple337,20 USD▲ +1,44 %
Microsoft496,18 USD▲ +1,20 %
Alphabet346,57 USD▲ +1,08 %
Meta676,53 USD▲ +0,48 %
Nvidia219,71 USD▲ +2,72 %

Quellen: EZB, CoinGecko, Yahoo Finance · Stand: 17.09.2026, 21:16 Uhr

Vergleich · ETF-Sparpläne · Stand August 2026

ETF-Sparplan-Vergleich 2026

Von über 2.700 kostenlosen Sparplänen bei Scalable Capital bis zum kompletten Verzicht auf Sparpläne bei DEGIRO — die Unterschiede sind erheblich.

Jetzt Depot vergleichen

Auf einen Blick

Größtes Angebot
über 2.700 (Scalable Capital)
Fairstes Modell
Consorsbank, alle ETFs ohne Gebühr
Niedrigste Mindestrate
1 € (finanzen.net zero)
Ohne Sparplanangebot
DEGIRO, Lynx Broker
Höchste Mindestrate
50 € (1822direkt)
Stand
August 2026

Angaben aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter. Konditionen können sich ändern. Stand 4. August 2026.

ETF-Sparpläne im direkten Vergleich

Der Rechner zeigt, welcher Anbieter für Ihre gewünschte Sparrate am besten passt.

Redaktion: depotvergleich-24.deAktualisiert: 17. September 2026Lesezeit: 8 Min.Anzeige / Affiliate-Links

Ein ETF-Sparplan ist für viele Anlegerinnen und Anleger der Einstieg in den Wertpapierhandel — regelmäßige, automatisierte Käufe kleiner Beträge, die sich über Jahre zu einem relevanten Vermögen summieren können. Die Konditionen unterscheiden sich zwischen den 24 Anbietern in diesem Vergleich allerdings erheblich.

Welcher Anbieter hat das größte ETF-Sparplanangebot?

Kurzantwort

Scalable Capital bietet mit über 2.700 ETF-Sparplänen im Prime+-Tarif das größte Angebot in diesem Vergleich, gefolgt vom Sparkassen Broker mit rund 2.650 und flatex mit 805 kostenlosen ETF-Sparplänen. Die Consorsbank verzichtet dagegen grundsätzlich auf eine Sparplangebühr für alle ETFs, unabhängig von der Anzahl — ein anderer, aber ebenso attraktiver Ansatz. Tradegate Direct bot lange Zeit überhaupt keine Sparpläne an und hat erst kürzlich ein deutlich kleineres Angebot eingeführt.

ETF-Sparplan-Konditionen im Überblick · Stand September 2026
AnbieterKostenlose ETF-SparpläneMindestsparrateBesonderheit
Scalable Capitalüber 2.700 (Prime+)abhängig vom ETFFree-Tarif nur ausgewählte kostenlos
Consorsbankalle, ohne Gebühr10 €kein ETF ausgeschlossen
Tradegate Directrund 4.000 (erst kürzlich eingeführt)25 €kein Xetra-Zugang, nur Tradegate Exchange
flatex80525 €Aktien-Sparplan kostet 1,5 %
Fidelityrund 1.100–1.20025 €Fokus auf Fonds-/ETF-Sparen
XTBüber 40015 €auch echte Aktien 0 € Order
DKBalle, befristet bis 30.09.2625 €Aktion läuft aus, Verlängerung offen
1822direktrund 1.20050 €1,50 % Gebühr außerhalb Aktion
eToroüber 700keine feste Mindestrateauch als ETF-CFD möglich
DEGIRO0 — kein Angebotreiner Einzelorder-Broker
Lynx Broker0 — kein Angebotreiner Trading-Broker

Warum bieten manche Broker gar keine Sparpläne an?

Kurzantwort

Broker wie DEGIRO und Lynx Broker haben sich bewusst auf besonders günstige Einzelorders und internationalen Börsenzugang spezialisiert, statt in die technische Infrastruktur für automatisierte Sparpläne zu investieren — ein struktureller Unterschied zu Anbietern wie Scalable Capital, die ihr gesamtes Geschäftsmodell auf Sparplan-Kundschaft ausgerichtet haben. Wer regelmäßig sparen möchte, sollte diese Einschränkung vor der Kontoeröffnung kennen.

Was ist der Unterschied zwischen kostenlosen und gebührenpflichtigen ETF-Sparplänen?

Viele Anbieter machen nur einen Teil ihres Gesamtangebots kostenlos besparbar — bei comdirect etwa sind es rund 500 von über 2.000 sparplanfähigen ETFs, während für die übrigen eine Gebühr von 1,5 Prozent der Sparrate anfällt. Die Consorsbank verzichtet dagegen komplett auf diese Unterscheidung und macht alle ETFs gleichermaßen kostenlos besparbar.

Wie wirkt sich die Mindestsparrate auf die Anbieterwahl aus?

Mit Mindestsparraten von 10 bis 50 Euro unterscheiden sich die Einstiegshürden erheblich — XTB und finanzen.net zero ermöglichen bereits mit sehr kleinen Beträgen den Einstieg, während die 1822direkt mit 50 Euro eine deutlich höhere Mindestsparrate verlangt.

Was ist der Durchschnittskosteneffekt, und schlägt ein Sparplan immer die Einmalanlage?

Kurzantwort

Beim sogenannten Cost-Average-Effekt kaufen Sie durch die regelmäßige, gleich hohe Sparrate bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger — ein Rechenbeispiel: Wer über vier Monate je 100 Euro investiert, statt einmalig 400 Euro anzulegen, erhält abhängig vom Kursverlauf einen anderen durchschnittlichen Einstiegspreis pro Anteil. Wichtig zu wissen: Historisch betrachtet schneidet eine sofortige Einmalanlage in rund zwei Drittel der Fälle sogar besser ab als ein über mehrere Monate gestreckter Einstieg, da bereits investiertes Kapital länger von Kurssteigerungen profitieren kann. Der Cost-Average-Effekt reduziert also primär das Timing-Risiko, ist aber keine Garantie für eine höhere Rendite.

Warum ist ein „gebührenfreier" ETF-Sparplan nicht automatisch komplett kostenlos?

Kurzantwort

Auch ohne Ausführungsgebühr entsteht bei jedem Kauf ein Spread — die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs —, der je nach Handelsplatz und Ausführungszeit stark schwankt: An Xetra während der Haupthandelszeit liegt er bei liquiden ETFs oft unter 0,05 Prozent, an alternativen Handelsplätzen außerhalb der Xetra-Öffnungszeiten sind 0,2 bis 0,5 Prozent keine Seltenheit. Hinzu kommt bei vielen international ausgerichteten ETFs (etwa auf den S&P 500 oder Nasdaq 100) eine unsichtbare Fremdwährungs-Marge: Obwohl der ETF an der deutschen Börse in Euro notiert, ist er intern oft in US-Dollar denominiert, sodass der Broker im Hintergrund umrechnet und dabei eine Marge einbehält.

ETF-Sparplan-Angebote im direkten Vergleich

Der Rechner zeigt, welcher Anbieter für Ihre gewünschte Sparrate die besten Konditionen bietet.

Zum Vergleichsrechner

Was für ein großes Sparplanangebot spricht

  • Scalable Capital und die Consorsbank bieten die umfangreichsten Sparplanangebote
  • Mehrere Anbieter mit Mindestsparraten ab 10 bis 15 Euro für kleine Budgets
  • Konsequente Kostenfreiheit bei der Consorsbank für alle ETFs ohne Ausnahme
  • Auch klassische Filialbanken wie die DKB haben ihr Angebot deutlich ausgebaut

Was Sie beachten sollten

  • DEGIRO und Lynx Broker bieten überhaupt keine Sparpläne an
  • Manche Anbieter machen nur einen Teil ihres ETF-Angebots kostenlos besparbar
  • Mindestsparraten unterscheiden sich zwischen 10 und 50 Euro erheblich

Wie viele ETFs braucht ein sinnvoller Sparplan wirklich?

Kurzantwort

Für die überwiegende Mehrheit der Sparerinnen und Sparer reicht ein einziger, breit gestreuter ETF auf einen Index wie den FTSE All-World oder den MSCI ACWI völlig aus — er deckt bereits mehrere tausend Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern ab, ohne dass ein Rebalancing zwischen mehreren Positionen nötig wäre. Wer stattdessen mehrere ähnliche Indizes gleichzeitig bespart — etwa einen MSCI-World-ETF zusammen mit einem MSCI-USA- und einem Stoxx-600-ETF — erzeugt oft eine Überlappung von 70 bis 80 Prozent, ohne dadurch tatsächlich breiter diversifiziert zu sein.

Ein verbreiteter Fehler ist der sogenannte Home Bias: Wer ausschließlich einen DAX-ETF bespart, hängt sein gesamtes Vermögen an nur rund 40 deutsche Unternehmen — eine deutlich geringere Streuung als bei einem Welt-ETF mit mehreren tausend Positionen. Am anderen Ende des Spektrums steht die „ETF-Sammelei": Zehn oder mehr verschiedene ETFs im Depot machen die Verwaltung komplizierter, ohne die Diversifikation gegenüber einer einzigen breiten Weltmarkt-Position wesentlich zu verbessern.

Wie oft sollte ich mein ETF-Portfolio rebalancieren?

Kurzantwort

Für die meisten Privatanlegerinnen und -anleger reicht ein Rebalancing einmal pro Jahr aus, um eine stark verschobene Gewichtung zwischen mehreren ETF-Positionen wieder anzupassen — häufigeres, etwa quartalsweises Rebalancing verursacht überwiegend zusätzliche Transaktionskosten und mögliche Steuereffekte, ohne die Rendite nachweislich zu verbessern. Wer nur einen einzigen, breit gestreuten Welt-ETF bespart, benötigt in aller Regel überhaupt kein Rebalancing, da sich die Gewichtung automatisch über die im Index enthaltene Marktkapitalisierung anpasst.

Sollte ich meinen Sparplan bei Kurseinbrüchen pausieren oder sogar verkaufen?

Kurzantwort

Historisch hat sich das Gegenteil als sinnvoller erwiesen: Der MSCI World verlor in der Finanzkrise 2008/09 rund die Hälfte seines Werts und 2020 während der Corona-Pandemie rund 34 Prozent — wer den Sparplan weiterlaufen ließ, erholte sich in beiden Fällen vollständig, während ein Verkauf in der Krise die Verluste dauerhaft festgeschrieben hätte. Ein Pausieren des Sparplans mag in einer akuten finanziellen Notlage nötig sein, kostet aber mehr entgangene Rendite, als die meisten Sparerinnen und Sparer zunächst annehmen — insbesondere, weil eine Pause in der Praxis häufig länger dauert als ursprünglich geplant.

Bereiten Sie sich mental darauf vor, dass ein breit gestreutes Aktienportfolio zwischenzeitlich auch 30 bis 40 Prozent im Minus stehen kann, ohne dass dies ein Anlass zum Verkauf sein muss. Wer diese Schwankungen nicht aushalten kann, sollte von Beginn an einen geringeren Aktienanteil oder eine defensivere Anlagestrategie wählen, statt in der Krise überstürzt zu reagieren.

Welche konkreten ETFs eignen sich als Basisinvestment?

Verbreitete Basis-ETFs für den Sparplan
ETFAbgedeckte UnternehmenLaufende Kosten (TER)
iShares Core MSCI World UCITS ETF (IE00B4L5Y983)rund 1.300, Industrieländer0,20 % p.a.
Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (IE00B3RBWM25)rund 3.700, Industrie- und Schwellenländer0,22 % p.a.
SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETFüber 5.000, inkl. Nebenwerte0,17 % p.a.

Wer sein bestehendes MSCI-World-Depot nachträglich breiter aufstellen möchte, ohne die bestehende Position zu verkaufen, kann für neue Sparraten auf die sogenannte 8:1:1-Strategie umsteigen: 80 Prozent weiterhin in einen MSCI-World-ETF, jeweils 10 Prozent zusätzlich in einen Schwellenländer- und einen Nebenwerte-ETF. Zwingend notwendig ist dieser zusätzliche Schritt aber nicht — ein einzelner Welt-ETF bleibt für die meisten Sparerinnen und Sparer eine vollständig ausreichende Lösung.

Fazit: Welcher Anbieter passt zu Ihrer Sparstrategie?

Wer möglichst viele verschiedene ETFs kostenlos besparen möchte, ist bei Scalable Capital oder der Consorsbank am besten aufgehoben. Wer eine sehr kleine Mindestsparrate benötigt, findet bei XTB oder finanzen.net zero passende Konditionen. Wer dagegen primär einzelne Aktien handeln möchte, sollte statt eines Sparplan-Fokus auf die reinen Orderkosten bei DEGIRO oder finanzen.net zero schauen. Unabhängig vom Anbieter gilt jedoch: Die Wahl eines einzigen, breit gestreuten ETFs und das konsequente Durchhalten über Marktphasen hinweg beeinflusst die langfristige Rendite meist stärker als die Auswahl des letzten halben Prozentpunkts an Ordergebühren.

Häufige Fragen

Wie viele ETFs sollte ein Sparplan-Depot enthalten?

Für die meisten Anlegerinnen und Anleger reicht ein einziger, breit gestreuter ETF auf einen Index wie den FTSE All-World oder MSCI ACWI aus. Mehrere sich stark überlappende Indizes bringen kaum zusätzliche Diversifikation.

Wie oft sollte ich mein ETF-Portfolio rebalancieren?

Einmal pro Jahr reicht für die meisten Privatanlegerinnen und -anleger aus. Häufigeres Rebalancing verursacht überwiegend zusätzliche Kosten ohne nachweisbaren Renditevorteil.

Sollte ich meinen ETF-Sparplan bei einem Crash pausieren?

Historisch hat sich das Gegenteil bewährt: Wer während der Finanzkrise 2008/09 oder des Corona-Crashs 2020 weitersparte, erholte sich vollständig — wer verkaufte, realisierte die Verluste dauerhaft.

Welcher Anbieter hat die meisten kostenlosen ETF-Sparpläne?

Scalable Capital mit über 2.700 im Prime+-Tarif. Die Consorsbank macht dagegen grundsätzlich alle ETF-Sparpläne kostenlos, unabhängig von der Anzahl.

Welche Broker bieten überhaupt keine ETF-Sparpläne an?

DEGIRO und Lynx Broker, beide auf Einzelorders und internationalen Börsenzugang spezialisiert.

Wie niedrig kann die Mindestsparrate für einen ETF-Sparplan sein?

Bei XTB bereits ab 15 Euro, bei finanzen.net zero sogar ab 1 Euro.

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